Kreis West: Spielpläne des Liga-Pokals stehen

Die Paarungen und Termine der Kreisligen, Kreisklassen und A-Klassen sind fix

West-Spielleiter Herbert Hasak hat ganze Arbeit geleistet und bereits heute Vormittag alle Liga-Pokal-Spielpläne der Kreisligen, Kreisklassen und A-Klassen des Kreis West eingepflegt. Los geht es am 20. September, an den beiden darauffolgenden Wochenenden stehen ebenfalls Liga-Pokal-Partien auf dem Programm, ehe die Teams aus dem Kreis West in ihren jeweiligen Liga dreimal in Folge um Punkte und Tore kämpfen müssen. Am letzten Oktober- und an den ersten beiden November-Wochenende steht dann wieder der Liga-Pokal auf der Tagesordnung.

Eine Änderung im Terminplan gibt es für die Teams, die noch im Toto-Pokal des Kreis West vertreten sind. Der TSV Neustadt/Donau trifft dort auf den FC Walkertshofen, der DJK-SV Wittibreut auf den FSV Landau. Diese beiden Paarungen werden am WE 19./20.9 ausgetragen, ehe dann am darauffolgenden Freitag (25. September) auf neutralem Platz unter Flutlicht ausgetragen wird. 

Liga-Pokal A-Klasse West

Bayern erlaubt Ligapartien im Amateur-Fußball und Breitensport-Events

Jetzt ging alles ganz schnell: Der bayerische Amateur-Fußball darf bald loslegen – und zwar mit bis zu 400 Zuschauern. Auch für alle anderen Amateursportarten gelten die Lockerungen.

Großes Aufatmen bei den Sportlern in Bayern. Das corona-bedingte Wettbewerbsverbot für Kontaktsportarten ist gefallen. Die Lockerungen bestätigte Minierpräsident Markus Söder am Dienstagmittag in einer PK. Für die Amateur-Fußballer heißt das: Der Re-Start kann wie geplant am 19. September erfolgen. "Wo es ein hohes Infektionsgeschehen herrscht, kann es zu Einschränkungen kommen. Und wo kein Anstand möglich ist, muss die Maske her. Aber gerade am Fußballplatz gehen wir davon aus, dass dies nicht nötig sein wird", sagte Söder. Zu den Spielen sollen höchstens 400 Zuschauern zugelassen sein, zudem gelten die entsprechenden Abstandsregeln und Hygienekonzepte.

Zuletzt hatten die Amateurvereine den Druck auf die Politik kräftig erhöht. Der Bayerische Fußball-Verband (BFV) drohte mit einer Klage und holte sich dafür in einer Umfrage die Unterstützung der Clubs im Freistaat. Über 85 Prozent von ihnen halten den Kurs der Bayerischen Staatsregierung im Umgang mit dem Breitensport im Freistaat mittlerweile für nicht mehr nachvollziehbar. Zwei Drittel sprachen sich sogar für eine Klage aus, sollten zeitnahe Lockerungen ausbleiben. BFV-Boss Rainer Kock übergab die Ergebnisse am Montag an Minister Hermann und forderte erneut ein schnelles Signal für einen Re-Start. Wäre dieses erneut ausgeblieben, hätte der Verband wohl den Weg vors Gericht gewählt.

Vize-Ministerpräsident Hubert Aiwanger schlug sich am Montagabend ebenfalls schon mal auf die Seite der Sportler – und sprach sich für entsprechende Maßnahmen seitens der Politik aus. "Es wäre jetzt ein Sieg von Corona, wenn der bayerische Amateur-Fußball, wenn die bayerischen Breitensportvereine wegen Corona plattgemacht werden", sagte der Chef der Freien Wähler auf einer digitalen Parteiveranstaltung. Er teilte dabei mit, "diese Woche noch" mit dem Koalitionspartner CSU zu verhandeln. Es ist offenbar gar nicht mehr nötig, denn seine Botschaft fand am Dienstag mit Kabinett offenbar Gehör. "Wir wollen, dass wieder Normalität einkehrt, unter all den Risiken, die vielleicht da auch irgendwo mitschwingen. Wir müssen kalkuliert an Risiken rangehen, anstatt uns aus Angst vor dem Tod schon vorher zu erschießen", sagt Aiwanger.

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