Turnhalle gesperrt

wegen der Vorbereitungen für den Qualifizierenden Mittelschulabschluss müssen wir die Turnhalle von

Freitag, 22.06.2018 (12:00 Uhr) bis einschließlich Mittwoch, 27.06.2018 (14:00 Uhr) sperren.

Nach »Seuchenjahr«: Semmelmann übernimmt beim TSV Mamming

48-jähriger Übungsleiter soll Landauer A-Klassisten wieder in die Spur bringen

 

Der TSV Mamming war in den vergangenen drei Jahren nicht gerade von Erfolg verwöhnt. Platz neun in der A-Klasse in der Saison 2016/17 war schon das höchste der Gefühle. Nun hat der Verein aus dem Landkreis Dingolfing-Landau eine Veränderung auf der Trainerposition vorgenommen. Nachfolger von Spielertrainer Sebastian Glück (29), der nach drei Jahren in Richtung SV Salching weiterzieht, wird mit Peter Semmelmann (48) ein kreisligaerfahrener Coach, der in seiner Laufbahn schon einige Erfolge vorzuweisen hat.

"Wir hatten bereits im letzten Jahr bei der Vertragsverlängerung mit Sebastian Glück gemeinsam beschlossen, dass nach drei Jahren eine Veränderung auf der Trainerposition herbeigeführt werden soll und hatten dadurch frühzeitig die Möglichkeit, nach einem Nachfolger zu suchen. Als dann die Trennung von Peter und Türk Gücü Straubing bekannt wurde, nahmen wir sofort Kontakt zu ihm auf. Im persönlichen Gespräch überzeugte uns vor allem seine Philosophie auf junge Spieler zu bauen und seine geradlinige und direkte Art. Seine Erfolge mit verschiedenen Vereinen in den vergangenen Jahren sprachen sowieso für sich. Peter soll bei uns richtig Euphorie entfachen und den Glauben an die eigenen Stärken festigen. Wir befinden uns immer noch in einem Umbruch, aber ich bin überzeugt, dass er ein Team formen und alle Spieler individuell verbessern wird", findet TSV-Abteilungsleiter Andreas Grajczyk viele lobende Worte für seinen neuen Übungsleiter, der in der abgelaufenen Spielzeit nach der Entlassung bei Türk Gücü Straubing beim RSV Ittling anheuerte, dort aber auch in der Relegation den Abstieg in die A-Klasse nicht mehr verhindern konnte. "Die letzte Saison war für mich als Trainer harmlos gesagt ein totales Seuchenjahr, an dem ich ganz schön zu beißen hatte. Bereits vor meinem Ittlinger Engagement hatte sich der TSV Mamming bei mir

gemeldet und das Konzept, keine Spieler zu bezahlen und auf eigene Kräfte zu setzen, hat mich überzeugt. Die Spielklasse und die erreichte Platzierung aus der Vorsaison waren für mich zu keiner Zeit ein Hinderungsgrund, das Angebot anzunehmen. In den nächsten Jahren sollen hier Mamminger Talente aus der A-Jugend in die erste Mannschaft eingebaut werden und ich sehe durchaus die Möglichkeit, in absehbarer Zeit in die Kreisklasse aufsteigen zu können. Außerdem verfügt der TSV Mamming über eine herrliche Sportanlage, ist gesellschaftlich sehr aktiv und bietet ein angenehmes Umfeld, um als Trainer in aller Ruhe arbeiten zu können. Da stören mich auch die 35 Kilometer einfache Anfahrt nicht", betont der 48-Jährige, der bereits am vergangenen Mittwoch mit 27 Mann in die Vorbereitung startete. Das erste Testspiel gegen Semmelmanns Ex-Klub SV Mengkofen ging mit 0:3 verloren.

 Semmelmann: »Die Spielklasse und die erreichte Platzierung aus der Vorsaison waren für mich zu keiner Zeit ein Hinderungsgrund, das Angebot anzunehmen. In den nächsten Jahren sollen hier Mamminger Talente aus der A-Jugend in die erste Mannschaft eingebaut werden und ich sehe durchaus die Möglichkeit, in absehbarer Zeit in die Kreisklasse aufsteigen zu können.«

Mit dem neuen Chefanweiser erhofft man sich in Mamming eine deutliche Verbesserung der sportlichen Perspektive für die kommenden Jahre. "Nach einem enttäuschenden zehnten Platz letzte Saison mit vielen knappen Niederlagen und der besten Abwehr eines Nichtaufsteigers wollen wir uns nächstes Jahr natürlich deutlich weiter vorne etablieren. Dies soll nachhaltig passieren und wir wissen, dass es nicht leicht wird und nicht von heute auf morgen passieren kann. Das Engagement von Peter Semmelmann bei uns soll auch eine längerfristige Geschichte werden. Wir werden nächstes Jahr eine sehr gute A-Jugendmannschaft stellen, deren Spieler uns in den nächsten Jahren noch viel Freude bereiten werden", ist Andreas Grajczyk überzeugt. Auch über die Neueinteilung der A-Klasse Landau zeigt man sich im TSV-Lager äußerst zufrieden. "Wir haben moderate Strecken und attraktive, teils neue Gegner. Auch freut es uns, dass es nur zwölf erste Mannschaften sind, denn dadurch fällt die Belastung für die Spieler geringer aus. Favoriten gibt es für uns nicht wirklich, es wird eine spannende Saison mit einigen Überraschungen". Bis auf Spielertrainer Sebastian Glück (SV Salching) bleibt der gesamte Kader beisammen. Neben Stephan Kleiner (SC Ruhstorf) rücken auch zwei Jugendspieler in den Seniorenkader auf.

 

Neue Führungsmannschaft Sparte Tischtennis

Die Jahreshauptversammlung des TSV Mamming Abteilung Tischtennis stand im Zeichen von Rückblick, aber auch Ausschau auf
die Zukunft. Der scheidende Spartenleiter Erwin Geigenberger konnte neben zahlreichen aktiven Spielern zudem den 1. Vorstand des Mamminger Sportvereins Manfred Scheuerer recht herzlich Willkommen heißen. Als einleitende Worte griff Geigenberger auf die Geburtsstunde der Abteilung zurück, wonach diese im Jahr
1983 gegründet wurde und bereits 35 Jahre existiert. Seit jeher wird am aktiven Spielbetrieb teilgenommen. Zu Spitzenzeiten stellte die 3000 Einwohner Gemeinde
4 Herren- und 4 Jugendmannschaften, wahrlich kein leichtes Unterfangen für die Organisatoren. Mit Höhen und Tiefen im sportlichen, aber auch
gesellschaftlichen Bereich war es vor allem der Zusammenhalt untereinander, der die Zeit positiv prägte. Erwin Geigenberger, einzig verbleibendes
Gründungsmitglied, führte 25 Jahre mit viel Einsatzbereitschaft steht’s mit Freude, aber auch manchmal, wenn notwendig, strengen Worten, die
Tischtennisriege an. Jetzt aber, so Geigenberger, ist es an der Zeit, das Amt in jüngere Hände zu geben. Die Neuwahlen ergaben eine Führungsmannschaft: Die
Abteilungsleitung wurde Markus Allmannshofer übertragen, stellv. Abteilungsleiter und Jugendleiter Sebastian Dickow sowie neuer sportlicher Leiter Rainer Nußbaumer.

Verabschiedung-Erwin-2018

 

Die erste Amtshandlung der neuen Führungsriege war die Überreichung eines Präsents mit einem abschließenden Herzlichen Dankschön an Erwin Geigenberger für das Viertel Jahrhundert Amtszeit. Mit der vermeintlich künftigen freien Zeit kann er sich noch ausgiebiger um seinen Garten kümmern, weshalb es als kleine Aufmerksamkeit einen Schirmahorn und ein gutes Tröpfchen für sich und seine Frau gab, die jahrelang an Tischtennisabenden allein zu Hause verweilen musste. Man wisse, in welch große Fußstapfen man trete, deshalb habe man sich auch dazu entschieden, eine Dreierspitze zu installieren, so der neue Spartenleiter Allmannshofer. Erwin Geigenberger bleibt aber weiterhin mit seinen fast 70 Lebensjahren als aktiver Spieler der Sparte erhalten und steht mit Rat und Tat dem neuen Führungsteam zur Seite.

Aktuell besitzt die Tischtennisabteilung 3 Herrenmannschaften, eine Jugendmannschaft konnte leider nicht gemeldet werden. Es muss das oberste Ziel der Abteilung sein, wieder mehr Jugendliche für die schnellste Sportart der Welt zu begeistern, wahrlich eine Herausforderung aufgrund der Vielzahl von Möglichkeiten die heutzutage der Jugend zur Verfügung stehen. Die Saison 2017/18 wurde soeben abgeschlossen, da laufen auch schon wieder die Vorbereitungen für die kommende Saison. Die erste Herrenmannschaft um Mannschaftsführer Rainer Nußbaumer konnte den Klassenerhalt in der spielstarken 2. Bezirksliga West feiern, die zweite Herrenmannschaft musste sich erst in der Relegation geschlagen geben und bangt nun am grünen Tisch um einen Platz in der 2. Kreisliga. Die dritte Herrenmannschaft erreichte einen stabilen mittleren Tabellenplatz in der 3. Kreisliga. Über die künftigen Mannschaftsaufstellungen, Spieltermine etc. musste eingehend beraten werden. Aufgrund der verabschiedeten Gebietsreform wurde man dem Bezirk Oberbayern-Nord zugeteilt, wo das Einzugsgebiet von Landshut über Ingolstadt bis nach Pfaffenhofen/Ilm reicht. Spielerisch konnte man sich mit zwei namhaften Neuzugängen vom SV Essenbach verstärken. Künftig schlagen die Brüder Alfons und Karl-Josef Wenninger für den TSV Mamming an der Platte auf. Aber auch das bestehende Personal beweist seine Qualität, so konnte sich der 20-jährige Marius Gerhardinger beim Hans-Starzinger-Gedächtnistunier in Regensburg in der zweithöchsten Leistungsklasse den Titelgewinn sichern. Die Abteilung gratulierte ihm zum hervorragenden Sieg und wünscht ihm bei der gewonnenen Berlinreise viel Spaß.

In den heißen Sommermonaten lassen es die Tischtennisler erstmal ein wenig ruhiger angehen, freuen sich aber schon wieder auf September, wenn es wieder heißt: Lasset die Spiele aufs Neue beginnen. Dann herrscht auch wieder reger Betrieb in der Turnhalle mittwochs ab 18 Uhr für die Jugend, ab 19:30 Uhr für die Herren, samstags allgemein ab 18 Uhr. Ob Anfänger, Hobbyspieler oder Könner –bei uns sind alle willkommen, lautete die abschließende Devise der Verantwortlichen.

 

 

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